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Bobo der Bomber

Rudi Gutendorf: Bobo der Bomber In dem Buch Bobo der Bomber geht es um den dunkelhäutigen, in Koblenz-Neuendorf geborenen Fußballer Bobo Werner, um Vorurteile, Rassismus und um Freundschaft – und um die Mehr »

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Über die Unbrauchbarkeit der Philosophen

Daan Paresco: Über die Unbrauchbarkeit der Philosophen. Eine Streitschrift mit acht Beweisen Über den Nutzen der Philosophie und eben der Philosophen ist immer wieder trefflich gestritten worden. Daan Paresco lässt diese Debatte, Mehr »

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Hexen, Zauberer, Dämonen

Jakob Sprenger / Heinrich Kramer: Hexen, Zauberer, Dämonen. Geschichten aus dem Hexenhammer Der Hexenhammer ist ein Werk zur Legitimation der Hexenverfolgung, das der Dominikaner Heinrich Kramer nach heutigem Forschungsstand im Jahre 1486 Mehr »

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mühsam(e)s erben. Ein Lesebuch

Erich Mühsam: War er tatsächlich ein unverbesserlicher Anarchist? Was wissen wir über ihn und welche Seiten lassen sich an ihm neu entdecken. Holger H. Elias begibt sich auf Spurensuche. Er hat neben Mehr »

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Karl von Holtei: Mord in Riga

Die von Karl von Holtei geschriebene Erzählung darf als einer der ersten Kriminalromane bezeichnet werden. In diesem Buch orientiert sich der Verlag an der 1855 erschienen Ausgabe. Holtei versuchte, die deutsche Sprache Mehr »

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Wer mir nahe ist, steht mitten im Feuer

„Wer mir nahe ist, steht mitten im Feuer“ – so hat der Rudolstädter Autor Manfred Silge sein vierbändiges Werk genannt, das er am 3. Dezember um 19 Uhr in der Stadtbibliothek von Mehr »

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Bärbel Wachholz und der weiße Tatra

Dietrich Zeise erzählt in 38 autobiografischen Geschichten vom Aufwachsen in der DDR, von der Arbeit auf Montage und dem Neuanfang im vereinten Deutschland. Vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung von den 50er Mehr »

Auerswald

… sonst kommst du nach Schwedt!

Klaus Auerswald war im berüchtigten Armeeknast in Schwedt inhaftiert. Der ehemalige Soldat wurde 1968 wegen angeblich „mehrfach begangener staatsfeindlicher Hetze“ zu einem Jahr und acht Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Seinem Bericht liegen die Mehr »

Spoerl

Ulla Spörl – Der Junge aus Untermhaus

Otto Dix – die Anfänge Otto ist Teil einer Bande, jagt Vögel, fährt Schlitten, spielt Streiche, begeistert sich für Indianer, knüpft Freundschaften, verliebt sich oder liegt krank im Bett. Verträumt und gleichzeitig Mehr »

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F.E. Wilde – Die Russen in Rudolstadt

Der Titel dieser Abhandlung ist, wie Kenner unschwer bemerken werden, Norman M. Naimarks opulentem Werk “Die Russen in Deutschland” (Lit. Naimark, Russen) entlehnt, was als anmaßend erscheinen mag, sind die hiesigen äußeren Mehr »

Bobo der Bomber

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Rudi Gutendorf: Bobo der Bomber

In dem Buch Bobo der Bomber geht es um den dunkelhäutigen, in Koblenz-Neuendorf geborenen Fußballer Bobo Werner, um Vorurteile, Rassismus und um Freundschaft – und um die Kraft der Liebe. Die anrührende Geschichte, aufgeschrieben von der Fußballtrainer-Legende Rudi Gutendorf, erzählt in zweierlei Hinsicht eine Fabel, die nicht zuletzt auch heutzutage Gültigkeit besitzen dürfte: Sie zeigt nämlich auf, wie wichtig es ist, dass sich Menschen gegen Ressentiments jeder Art zur Wehr setzen. Jeder Mensch, egal welcher Hautfarbe, hat ein Lebens- und Bleiberecht. Gutendorf erzählt aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern nüchtern, die Fakten aneinanderreihend.

Über die Unbrauchbarkeit der Philosophen

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Daan Paresco: Über die Unbrauchbarkeit der Philosophen. Eine Streitschrift mit acht Beweisen

Über den Nutzen der Philosophie und eben der Philosophen ist immer wieder trefflich gestritten worden. Daan Paresco lässt diese Debatte, die in der Antike begründet wurde, mit acht Beispielen aufleben und bemüht zu diesem Zweck die Philosophen und Schriftsteller Lukianos, Hermias, Erasmus von Rotterdam, Friedrich Schiller, Jean Paul, Friedrich Engels und Josef Victor von Scheffel. Herausgekommen ist eine satirisch gefärbte Streitschrift, die wohl letztlich die Frage nach der Notwendigkeit philosophischer Einlässe allgemeingültig unbeantwortet lässt, dafür aber zugleich den Nutzen solcher Debatten, die wohl im Austausch der Gedanken und Meinungen besteht, illustriert.

Hexen, Zauberer, Dämonen

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Jakob Sprenger / Heinrich Kramer: Hexen, Zauberer, Dämonen. Geschichten aus dem Hexenhammer

Der Hexenhammer ist ein Werk zur Legitimation der Hexenverfolgung, das der Dominikaner Heinrich Kramer nach heutigem Forschungsstand im Jahre 1486 in Speyer veröffentlichte und das bis ins 17. Jahrhundert hinein in 29 Auflagen erschien. In der vorliegenden Ausgabe wurden einzig die erzählenden Geschichten über die angeblichen Umtriebe von Hexen, Zauberer und Dämonen zusammengestellt, die Kramer und – wahrscheinlich auch Sprenger – als Legitimation und Aufforderung zum Denunzieren genügten. Sprengers Mitwirkung an dem dreibändigen Machwerk ist übrigens unter Experten umstritten. Dennoch müssen beide Inquisitoren als Begründer des „modernen“ Denunzierens bezeichnet werden. Und leider lebt diese von Sprenger und Kramer begründete Tradition des Denunzierens – nicht nur in unseren Breitengraden – bis heute fort. Zwar werden keine Hexen mehr verbrannt – doch „erfreut“ sich das vor den Kadi bringen noch immer größte Beliebtheit in unserer Gesellschaft.

mühsam(e)s erben. Ein Lesebuch

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Erich Mühsam: War er tatsächlich ein unverbesserlicher Anarchist? Was wissen wir über ihn und welche Seiten lassen sich an ihm neu entdecken. Holger H. Elias begibt sich auf Spurensuche. Er hat neben Mühsam’ zu Unrecht fast vergessenen Erbtanten-Satire natürlich noch eine ganze Menge an belletristischen Meisterleistungen zusammengetragen, auch einige Gedichte aus dessen spitzer Feder und andere, sich selbst erklärende Aufsätze gefunden. Und es ist immer wieder beeindruckend zu entdecken, dass sein Werk, der ja als Seismograph seiner Zeit gelten darf, noch heute Gültigkeit besitzt.

Karl von Holtei: Mord in Riga

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Die von Karl von Holtei geschriebene Erzählung darf als einer der ersten Kriminalromane bezeichnet werden. In diesem Buch orientiert sich der Verlag an der 1855 erschienen Ausgabe. Holtei versuchte, die deutsche Sprache gegenüber dem Französischen (aus dem damals noch die meisten deutschen Literatur- und Theaterprodukte übersetzt waren), aufzuwerten, indem er verschiedenste Dialekte verwendete. Dieses Stilmittel gab es im Französischen nicht. Die Aufwertung des Dialekts gegenüber der Hochsprache verstand er nicht zuletzt als Aufwertung des Bürgerlichen gegenüber dem Aristokratischen. Obwohl er selbst ein Angehöriger des niederen Adels war, bemühte er sich, zwischen Adel und Bürgertum zu vermitteln, statt die Konflikte zu betonen, die in den Revolutionsjahren 1830 und 1848 zum Ausbruch kamen. Daher sind seine Stücke eher unpolitisch, höchstens patriotisch wie Der alte Feldherr. Sie befassen sich im biedermeierlichen Sinn hauptsächlich mit dem Privatleben und behandeln aktuelle gesellschaftliche Fragen wie die Freiheit der Partnerwahl für die Ehe. Dabei appellieren sie an die Toleranz des Publikums. Bekannt wurden Holteis Possen Die Berliner in Wien und Die Wiener in Berlin, in denen er mit Sprachunterschieden operierte.

Bärbel Wachholz und der weiße Tatra

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Dietrich Zeise erzählt in 38 autobiografischen Geschichten
vom Aufwachsen in der DDR, von der Arbeit auf Montage und dem Neuanfang im vereinten
Deutschland. Vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung von den 50er
Jahren bis in die Gegenwart lässt der Autor verpasste Lebenschancen und kuriose
Begebenheiten Revue passieren. Dabei zeigt er vor allem, wie man sich von den
Launen des Schicksals nicht aus der Bahn werfen lässt. So entsteht ein
ungeschöntes Bild des Arbeiterlebens im sozialistischen Staat. Aber auch die
Tücken der kapitalistischen Wirtschaft werden nicht ausgespart.  Und am Ende erwartet den Helden noch einmal
ein besonderes Abenteuer …

Ulla Spörl – Der Junge aus Untermhaus

Spoerl

Otto Dix – die Anfänge

Otto ist Teil einer Bande, jagt Vögel, fährt Schlitten, spielt Streiche, begeistert sich für Indianer, knüpft Freundschaften, verliebt sich oder liegt krank im Bett. Verträumt und gleichzeitig hoch aufmerksam durchstreift der Junge die Gassen, Straßen und Wälder von Untermhaus und Gera und taucht mit allen Sinnen in die Welt des beginnenden 20. Jahrhunderts ein…

Dabei entdeckt der junge Dix auch sein besonderes Talent, das ihm schließlich zu einem der bedeutendsten deutschen Maler und Grafiker seiner Zeit machen wird. Vorher warten allerdings zwei große Rätsel auf ihre Lösung: Wer ist der geheimnisvolle Stiefelmann? Und wie soll es Otto schaffen, vom Kunstmalen leben zu können?

Ulla Spörl lässt im ersten von vier geplanten Romanen nicht nur den späteren Maler, sondern den ganzen Menschen Otto Dix lebendig werden. Damit öffnet sie jenseits der Fachliteratur einen Zugang zum Werk des Künstlers.

Ulla Spörl: Der Junge aus Untermhaus – Kindheit und Jugend des Otto Dix, ISBN 978-3-942460-22-4, ca. 220 Seiten, geb. Ausgabe, 19,90 EUR